LEXIKON - Schlafhygiene

Schlafhygiene

Was man für guten, erholsamen Schlaf tun kann

Der Schlaf nimmt etwa ein Drittel unserer Lebenszeit ein und der Körper braucht ihn, um
 sich zu regenerieren. Auch unser Gehirn braucht den Schlaf, um Erlebtes zu 
verarbeiten. Während des Schlafens ist unser Organismus keineswegs im „Spar
modus“, er arbeitet einfach anders als in der Wachphase. Guter Schlaf sorgt dafür, dass
 wir leistungsfähiger, schlauer und konzentrierter sind.

Die passende Schlafdauer ist individuell sehr unterschiedlich und liegt
 meist im Bereich von 7 bis 8 Stun
den. Für die Regeneration von Körper und
 Gehirn ist aber weniger die Dauer als viel
mehr die Qualität des Schlafens wesent
lich. Ein regelmäßiger Schlafrhythmus
wäre sehr wichtig. Dass dies nicht immer
 möglich ist, ist klar. Aber man kann daran
 arbeiten und zum Beispiel am Wochenende
nicht ewig im Bett bleiben, um damit den
 Rhythmus nicht zu stark durcheinander zu
 bringen.

Guter, gesunder Schlaf braucht die
 passende Umgebung. Die Möglichkeit der
 Abdunklung, keine störenden Lichtquel
len und ein beruhigendes Ambiente sind
wichtig. Sind die Umgebungsgeräusche zu 
laut, können Ohrenstöpsel hilfreich sein.
 Die ideale Temperatur im Schlafzimmer ist
 individuell verschieden, sollte jedoch etwas
 niedriger sein als die sonstige Wohnraum
temperatur. Wer nicht bei geöffnetem Fens
ter schlafen kann oder will, sollte kurz vor
her stoßlüften.
 Vor dem Zubettgehen ist es hilfreich, ent
spannende Musik zu hören oder ein paar Seiten zu lesen. So kommen die Gedanken
 zur Ruhe und hindern nicht am Einschlafen.
 Smartphone oder Tablet sollten am besten 
nicht im Schlafzimmer sein oder zumin
dest ausgeschaltet oder im Flugmodus. Die
 Möglichkeit, jederzeit erreichbar zu sein, ist
 keine gute Voraussetzung für einen ruhigen,
 erholsamen Schlaf.


Kann man nicht einschlafen, dann bleibt
 man besser nicht wach im Bett liegen, son
dern steht kurz auf, liest ein paar Seiten,
 meditiert oder man schreibt, wenn die
 Gedanken um die Aufgaben des nächsten
Tages kreisen, eine „to do“ Liste.
Wer vor dem Zubettgehen zu viel isst oder 
trinkt, hat meist Probleme mit dem Ein
schlafen. Schlaffördernd wirken das altbe
währte Hausmittel Honigmilch oder ein
Tee mit beruhigenden Kräutern, wie z.B.
Hopfen, Baldrian, Melisse, Johanniskraut,
 Lindenblüten.

Und ein Tipp zuletzt: nach
 dem Licht abdrehen bewusst drei schöne 
Erlebnisse des Tages abrufen und sich dafür
 bedanken.

 

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