GASTBEITRAG - Gesund-sein-geht

 

Gesund-sein-geht

Die Sprache der Symptome verstehen

Claudia Schilchegger erklärt uns in ihrem Gastbeitrag, wie eine ganzheitliche Gesundheitsberatung funktioniert. In einer Welt, die sich zunehmend auf äußere Lösungen konzentriert, lädt sie dazu ein, nach innen zu hören. Denn, eine Krankheit ist mehr als ein körperliches Phänomen. Sie ist der Ausdruck bzw. eine Botschaft und manchmal sogar ein Weckruf der Seele.

Symptome als Wegweiser statt Gegner

Was wäre, wenn wir unsere Beschwerden nicht bekämpfen müssten, sondern sie als Schlüssel zur Heilung nützen könnten? Wenn Schmerzen nicht als lästige Störung, sondern als Hilfeschrei unserer Seele verstanden würden? Die ganzheitliche Gesundheitsberatung stellt genau diese Fragen: Was steckt hinter Erkältungen, Entzündungen, Arthrose oder Allergien? Welche seelischen Spannungen zeigen sich in Rückenschmerzen, Hautproblemen oder Erschöpfung? Welche unterdrückten Emotionen oder ungelösten Lebenskonflikte wollen gesehen und gelöst werden?

Jede Krankheit spiegelt eine innere Dysbalance wider. Die Frage „Was fehlt Ihnen?“ wird zur Einladung, sich selbst auf einer tieferen Ebene zu begegnen und gewährt wesentliche Einblicke.

Die körperlichen Symptome lassen sich oft symbolisch erklären mithilfe: der Symptomdeutung, der Vier-Elemente-Lehre, den Urprinzipien und Archetypen, dem Schattenprinzip und den Schicksalsgesetzen.

So zeigt sich etwa im Schnupfen das „Nase-voll-Gefühl“ – ein Ausdruck von Überdruss und Abgrenzungsbedürfnis. Statt klarer Worte entsteht ein körperlicher Rückzug. Sigmund Freud nannte diesen Mechanismus den „Krankheitsgewinn“: Die Krankheit erlaubt, was das bewußte Ich sich nicht traut.

Die Fragestellung lautet: Was verkörpert sich dabei? Ein plakatives Beispiel:

Wenn Sie Schnupfen haben, haben Sie sozusagen „die Nase voll“. Wovon haben Sie die Nase voll? Von anderen Leuten. Sie wollen nichts mit denen zu tun haben. Sie sagen dann im Büro zu den Kollegen: “Kommt mir nicht zu nahe, ich bin erkältet.“ Und, wenn das nichts hilft, dann bauen Sie sich aus Papiertaschentüchern eine Mauer auf Ihrem Schreibtisch. Dann nämlich kommen Ihnen die anderen nicht näher. Das wollen sie nicht. Vor einer Ansteckung haben sie Angst. Also halten Sie sich die anderen vom Leibe. Und was herauskommt, sind Aggressionen. Sie husten den anderen etwas. 

Das hätten Sie allerdings bereits vorher machen können, indem Sie den anderen endlich einmal ordentlich die Meinung sagen und zwar: „Ich habe genug von Euch allen in diesem Großraumbüro!“. Aber nein, wenn Sie richtig husten und, wenn dann das Feuer in Ihnen anfängt, mit Fieber. Dann haben Sie ein Argument. Dann müssen Sie ins Bett. Dann sagen dieselben zu Ihnen: “Geh doch nachhause und kurier dich aus“. Sogar der Chef sagt das zu Ihnen. Wenn Sie vorher gesagt hätten: “Lieber Herr Chef, ich habe eigentlich die Nase voll von Ihnen und dem ganzen Laden hier. Ich muss heim und einmal richtig ausspannen. Und daher gehe ich jetzt und lege mich eine Woche lang ins Bett. Und, wenn es mir dann wieder Freude macht in Ihrem Großraumbüro zu arbeiten, dann komme ich gerne wieder.“, wird Sie Ihr Chef rausschmeißen. Aber, wenn Sie verrotzt sind und im Büro Papiertaschentücher rund um sich liegen haben und Ihnen das Fieber und der Schweiß auf der Stirn stehen, kommt derselbe Chef und sagt: “Gehen Sie doch einmal drei Tage ins Bett!“ Und dann können Sie gehen. 

Allerdings, es geht auch anders. Wer rechtzeitig erkennt, was fehlt – seien es Wärme, Nähe oder Selbstfürsorge – kann aktiv gegensteuern. Ein Filmabend mit den Liebsten, Waldbaden oder das Umarmen eines Baumes können das Immunsystem stärken und das Herz wieder öffnen.

Heilung durch Bewusstsein und Herzöffnung

„Krankheit ist der Schatten, der auftritt, wenn du dein Licht nicht lebst.“

„Die Heilung liegt im Lebensfluss und in der Liebe.“ – Dr. Ruediger Dahlke

Symptomdeutung ist kein Urteil, sondern eine Einladung zur Selbsterkenntnis. Sie führt zurück zur eigenen Mitte und ermöglicht einen neuen Umgang mit sich selbst und anderen. Wer hinhört, entdeckt in seinem Körper eine neue Stimme – die Stimme der Seele.

Mein Weg – Ihre Begleitung

Ich bin Claudia Schilchegger. Vor 30 Jahren begegnete ich Dr. Ruediger Dahlke, dem Begründer der Ganzheitlichen Gesundheitsberatung im deutschsprachigen Raum. Seine Lehren begleiten mich seither. Heute trage ich seine Botschaften weiter – verständlich, alltagstauglich und mit Herz. Seit Anfang 2025 begleite ich Menschen unter dem Titel „gesund-sein-geht“ auf ihrem Weg zu einem sinnerfüllten, gesundheitsorientierten Leben. Während viele über Ernährung und Bewegung sprechen, geht die ganzheitliche Gesundheitsberatung tiefer. Sie verändert Ihre Sicht auf Krankheit, Krisen und Alltag grundlegend. Denn wir haben keine Wahl: Wir müssen lernen, die Sprache des Körpers zu verstehen und bewusst zu handeln.

KONTAKTDATEN

Mag. Claudia Schilchegger
gesund-sein-geht
Am Alterbach 1
5023 Guggenthal
Telefon: 0664 / 303 9979
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